• Wir stellen uns hier das Ziel nicht als Foto, sondern als Film vor.
  • Dabei machen wir uns bewusst, dass Ziel-Zustände in der Regel nicht stabil sind, sondern sich „von selbst“, auch ohne unser bewusstes Zutun weiter entwickeln.
  • Dabei gibt es einerseits Entwicklungen, die wir als „Weiter-Entwicklung“ positiv zur Kenntnis nehmen, und andererseits Erscheinungen, die wir als „Erosion“ und „Zerfall“ beschreiben.
  • Unser Ziel braucht also eine Art Steuerungs-System, wie „Immun-System“, das negative Einflüsse fern hält und positive Einflüsse konstruktiv integriert …
  • Gute Formulierungen von guten Prozess-Zielen
    • … verwenden eindeutige Subjekte und klare Verben
    • … beschreiben nicht einen starren Zustand, sondern den Prozess, mit dem das Ziel immer wieder erreicht und stabilisiert wird
    • … zeigen das Zusammenspiel mit dem System selbst und seinen Umwelten – so werden Umwelteinflüssen aufgegriffen – so wird die Umwelt beeinflusst
  • Die Metapher dazu: Eine Hupfburg: Als Foto sieht sie für sich selbst stabil aus; doch als Film sehen wir, wie sie Strom und Motor braucht, wie sie durch das Springen ihre Form verändert und wieder zur „Normalform“ zurück pendelt.

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