• Siddharta (Hermann Hesse …) beschreibt, was er bei den Samanas, den Asketen im Wald gelernt hat: „Wenn du einen Stein ins Wasser wirfst, so eilt er auf dem schnellsten Wege zum Grunde des Wassers. So ist es, wenn Siddharta ein Ziel, einen Vorsatz hat. Siddharta tut nichts, er wartet, er denkt, er fastet, aber er geht durch die Dinge der Welt hindurch wie der Stein durchs Wasser, ohne etwas zu tun, ohne sich zu rühren; er wird gezogen, er lässt sich fallen. Sein Ziel zieht ihn an sich, denn er lässt nichts in seine Seele ein, was dem Ziel widerstreben könnte. Das ist es, was Siddhartha bei den Samanas gelernt hat. Es ist das, was die Toren Zauber nennen und wovon sie meinen, es werde durch die Dämonen bewirkt, es gibt keine Dämonen. Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.“
  • Das klingt einerseits esoterisch – und gleichzeitig beschreiben auch nüchterne, aber gereifte Weltgestalter ihren Umgang mit Zielen in ganz ähnlichen Worten!

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