Merkmale:
  • Die Frage „Was kommt ins Museum?“ ist hoffentlich komplementär zur Entscheidung: Was nehmen wir aktiv mit? Die Gefahr besteht, dass was nicht aktiv mitgenommen wird und auch nicht aktiv ins Museum kommt, im Keller landet.
  • Das Museum ist keine reine „Hall of Fame“; neben den großen Erfolgen haben auch nostalgische Details Platz, aber eben auch schmerzhafte Erinnerungen: Konflikte, Demütigungen, Täuschungen, Scheitern, Schuld.
  • Es ist leichter, wenn die zugehörigen Personen „mitgehen“ können, aber es kann sein, dass man auch gegen den Willen von Akteuren sich von etwas verabschieden muss; umso wichtiger: Die Verdienste in Ehren halten!
 
Unterschiede:
  • Der Prozess des Entscheidens ist zu unterscheiden vom Prozess des Ins-Museum-Stellens! Nach der Entscheidung braucht es noch aktiv sichtbare Zeichen, damit das System selbst und die Umwelten diesen Schritt mit vollziehen können.
 
Veränderungs-Fragen:
  • Wonach entscheiden wir, was ins Museum kommt? Woran erkennen wir, dass es in der Zukunft keinen wertvollen Beitrag leisten kann?
 

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