Wahrnehmungen
  • Die Bereitschaft von Menschen Mitglieder von Organisationen zu werden nimmt dramatisch ab. Das gilt für Vereine und noch viel mehr für Parteien.
  • Das liegt einerseits daran, dass die Parteien in der Wahrnehmung von vielen Menschen wenig attraktiv sind – aber insgesamt die Ideen von „Mitgliedschaft“ nicht immer weniger nachvollziehbar wird: In einem Autofahrerclub: ok – als Versicherung für Notfälle, doch als ideologisches Statement??
  • Skurril: Quereinsteiger als Spitzenkandidaten, die nicht einmal Parteimitglied sind!
  • Parteien werden nicht mehr als Räume erlebt, die Lösungen für das Land erarbeiten, die Interessen intern harmonisieren, sondern als Klettergärten für Karrieristen.
  • Viele Menschen mit den besten Absichten, die sich in einer Partei engagieren, wenden sich desillusioniert wieder ab: Sie dachten, es geht um die Sache … doch Parteien- und Medien-Logik forcieren kurzfristiges Denken in Schlagzeilen, Zielgruppen, Mehrheiten und Wahlgängen.
Denkrichtungen: Parteien könnten Mitgliedschaften auf Zeit anbieten – die automatisch auslaufen und aktiv verlängert werden müssen

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