Wahrnehmungen
  • Theoretisch geht die Macht vom Volk aus. Das Volk wählt – bestens informiert – die bestens informierten VolksvertreterInnen. Diese schauen auf die Bedürfnisse der jetzigen und nächsten Generationen und treffen die richtigen Entscheidungen.
  • Klarerweise sind PolitikerInnen auch nur Menschen, die darauf angewiesen sind, dass sie auf gut aufbereitete Informationen zugreifen können. Wer Informationen gut transportieren kann und Lösungen anbietet, die vermittlungstauglich sind, ist als Gesprächspartner interessant.
  • Große Unternehmen bezahlen Lobbying-Agenturen für die optimale Vermittlung von Informationen, daneben arbeiten Kammern und andere Interessensvertretungen, NGOs, …
  • Dabei ist das Bild von Lobbying verzerrt: Gutes Lobbying besticht nicht durch Geldkoffern, Yacht-Ausflüge und Perser-Teppiche, sondern durch Darstellung von Fakten und Argumentationen, die es Politikern ermöglichen Lösungen zu wählen, die viele zufriedenstellen.
Denkrichtungen: Auch NGO-Lobbying hat sich in den letzten Jahren professionalisiert: Weg vom Moralisieren, hin zum Support bei der Lösungsfindung. 

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