Wahrnehmungen
  • Die Zeiten, in denen der Wandel unmerklich über Generationen geschieht: M. Mead nennt diese Kulturen „post-figurativ“
  • Bis in die 1960er-Jahre war Wandel sichtbar, aber innerhalb der Generation bewältigbar. Die Zukunft wird als Verbesserung erlebt: „trans-figurativ“
  • Seit damals befinden wir uns in einer „prä-figurativen“ Kultur. Der Wandel ist rasend, Ältere sind nicht mehr automatisch wissender als Junge, die Kinder „überholen“ ihre Eltern immer früher
  • Immer weniger „Faktenwissen“ und Techniken werden von Älteren an Jüngere weiter gegeben, es bleibt der Bereich von Werten, Tugenden, Weisheit, Umgang mit Wandel … doch auch hier sind die Zugänge von Älteren oft für die Welt von heute zu eng und nicht mehr brauchbar.
  • Junge haben oft Mühe, Ältere zu respektieren – wofür? Respekt gibt es für aktuelle Leistung und für gegenseitigen Respekt – aber nicht mehr für Alter – und eventuell noch für vergangene Leistungen.
Denkrichtungen: Wie gestalten wir Dialog-Räume, in denen Ältere und Jüngere voneinander lernen und einander respektieren können?

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