Wahrnehmungen
  • Viele Entwicklungen in unserer Gesellschaft werden durch internationale Dokumente angestoßen und/oder unterstützt. 
  • Dokumente der UNO beschreiben dabei in Konventionen in der Regel Grundrechte. Diese Dokumente werden von Staaten ratifiziert - haben dadurch aber in der Regel noch keinen einklagbaren Charakter. Durch darauf aufbauende Aktionspläne und internationale Audits kommen Projekte in Gang und finden Stück für Stück Eingang in den öffentlichen Diskurs und verbindliche Rechtsdokumente.
  • Auch Dokumente der EU haben für gesellschaftspolitische und viele andere Bereiche zentrale Bedeutung, wobei hier meist Zeitfristen definiert sind, innerhalb derer die Mitgliedsstaaten diese Regelungen in nationales Recht überführen müssen.
Folgen: Staaten können sich immer weniger auskoppeln. / Je nach Interessen fühlen sich nationale Akteure durch die Dokumente bestärkt oder getrieben.
Denkrichtungen: Wenige NGOs / NPOs / PolitikerInnen kennen breit relevante Dokumente. Eine Nische für BeraterInnen?

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