Merkmale / Funktion

  • Oberflächlich ist Prüfen ganz einfach: Man stellt Fragen, gibt Aufgaben – und je nachdem wie gut jemand die Fragen beantwortet, die Aufgabe erfüllt, bekommt er/sie eine gute oder schlechte Note.
  • So einfach kann man es sich machen – doch eigentlich ist mehr dahinter:
    • Prüfen selbst beeinflusst: Durch die Art des Prüfens und durch die Benotung motiviere / bestärke ich – oder eben nicht. Darf ich eine bessere Note geben, um zu motivieren??
    • Menschen sind aufgeregt – viele „können eigentlich“ mehr als sie in dieser Situation abrufen können. Darf ich zumindest eine zweite Chance geben / den Kontext anpassen?
    • Viele können Dinge wunderbar anwenden („Praktiker“) - doch sie können es nicht abstrakt denken und verbalisieren. Sollen die Theoretiker, dies aber „draußen“ nicht können, bessere Noten bekommen?
    • Auf viele Fragen gibt es nicht die eine richtige Antwort: Habe ich als Prüfende/r die Kompetenz, um alle richtigen Antworten zu erkennen?

Rollen-Verletzungen: Kompetenz eines Menschen mit seinem Wert verwechseln

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