Organisations-Zweck:
  • „Gemeinschaft“ erleben, Verbundenheit und Identität für die „Mitglieder“
 
Zentrale Merkmale:
  • Gemeinschaften sind natürlich keine Organisationen im eigentlichen Sinne
  • Eine lose Gruppe ohne formale Struktur – z.B. eine Nachbarschaft, nicht-organisierte Fans eines Sportclubs, Stammgäste eines Lokals, ...
  • formale Funktionen können, müssen aber nicht relevant sein (zB Bezirksvorsteher, Lokalbesitzer, ...)
  • Ohne formale Funktionen wirkt die gruppendynamischen Prozesse ungebremst
  • Es gibt keine formale Möglichkeit, Mitglied zu werden: Die Mechanismen, ob man aufgenommen wird, sind informell (und für Außenstehende oft nicht durchschaubar)
  • Die Gemeinschaft hat in der Regel auch Mechanismen um Personen aus der Gemeinschaft auszuschließen, die Gemeinschafts-Tabus verletzt hat
  • Es gibt unterschiedliche Merkmale, die die Gemeinschaft definieren: regionale Nähe, persönliche Interessen, Migrationshintergrund, …
 
Entwicklungen:
  • verstärkt auch im urbanen Bereich nicht-formalisierte Gemeinschaften

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