Beispiele:
  • Ländliche Katholische Pfarrgemeinden in Österreich bis in die 60er-Jahre
 
Zentrale Merkmale:
  • Das Oberhaupt der Gemeinde ist eine Person, die die Heiligen Schriften studiert hat. Er weiß mehr und ist geweiht: Er immer recht. 
  • Menschen sollen gehorchen – sowohl der religiösen als auch der weltlichen Macht.
  • Die Laien haben dienende Funktion, Frauen und Junge sind weniger wert.
  • Das Oberhaupt definiert die moralischen Normen. Wer etwas dagegen verstößt, wird gemieden, wer stark verstößt (zb uneheliche Geburt, Homosexualität) wird geächtet. Auswege: Suizid, Flucht in die Stadt.
  • Doppelmoral: Würdenträger die sich etwas zu schulden kommen lassen, werden gedeckt (Kindesmissbrauch, uneheliche Kinder, Alkoholsucht, …)
  • Gott als strenger aber gerechter Richter, der (nur) den Reumütigen verzeiht
  • Gebet öffnet den Weg zu Gott – doch lebende Mystiker sind gefährlich …

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