• Auf verschiedenen Entwicklungs-Linien gibt es Stufen, auf denen eine Form von Ordnung bzw. Norm etabliert wird.
  • Das gilt insbesondere für die moralische und die kognitive Linie.
  • Auf der moralischen Linie kann man – sehr vereinfacht – nach Lawrence Kohlberg unterscheiden zwischen prä-konventionell, konventionell und postkonventionell
  • Präkonventionell: ich mache was ich will; konventionell: Ich mache was sich gehört; postkonventionell: Ich mache was die Situation erfordert – das wird meist das konventionelle sein – kann aber auch etwas sein, was wie präkonventionell aussieht
  • Auf der kognitiven Linie kann man vereinfachend analog unterscheiden zwischen prärational, rational und postrational
  • Prärational: Ich handle entlang magischer oder mythischer bzw. traditioneller Muster; rational: Ich handle stets vernünftig bzw. strebe ich das als höchstes Ideal an; postrational: Ich erkenne, dass es Lebensbereiche gibt, in denen das logische Denken an seine Grenzen kommt – und es eröffnen sich Intuition etc. - und das kann sehr prärational aussehen
  • In der ersten Phase des Abschieds von der Mittel-Stufe wird oft alles, was nicht konventionell bzw. rational ist, rasch – auch wenn „prä“ - als „post-“ idealisiert

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