• Schweigen hat einen fixen Platz in religiösen Veranstaltungen als Zeiten der Besinnung, des nach innen Denkens und Spürens
  • In weltlichen Veranstaltungen hat Schweigen im positiven Sinne meist nur die Funktion der Schweigeminute – Gedenken an jemand, der kürzlich verstorben ist.
  • Sonst entsteht Schweigen oft zu Beginn von Aufführungen, nachdem das Licht abgedunkelt wird – als Zeichen der Erwartung (und der Höflichkeit).
  • In seltenen Fällen gibt es nach Kino-Aufführungen noch ein Nachsinnen; auch von seltenen Konzerten wird berichtet, wo nach der letzten Note statt Applaus zuerst ergriffenes Schweigen Platz greift.
  • In Veranstaltungen, die auf Information und Gespräche aufgebaut sind, wird Schweigen rasch als „Hänger“ in der Inszenierung interpretiert. Es wird nach einigen Sekunden getuschelt … die Gruppe, die es gewohnt war, geleitet zu werden, ist führerlos … viele werden ungeduldig … In Räumen, in denen auch ohne Mikrofon gesprochen werden kann, ergreift leicht jemand das Wort und fordert die Leitung heraus …
  • In Dialogen kann Schweigen aber auch genau richtig sein … Zeit zum Nachdenken und Nachspüren
 

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