• Wird hier verstanden als scheinbar sachliche Kommunikation gegeneinander.
  • Von den Sprechenden werden Argumente für die eigene Position und gegen die andere vorgebracht.
  • Der Disput kann emotional oder sehr ruhig geführt werden – immer jedoch geht es darum, den anderen zu überzeugen, zu überreden oder zumindest zum Aufgeben zu zwingen. Es geht dezidiert nicht darum, eine neue Lösung zu finden, mit der auch die anderen leben können.
  • In Veranstaltungen können solche Interaktionen lähmende Auswirkungen haben. Wenn es nicht nur darum geht, die Fronten aufzuzeigen, sondern um Entwicklung geht, müssen wir als Leitung und Moderation intervenieren.
  • Manche Dispute sind „uralt“ und werden wie ein Ritual immer wieder neu inszeniert. Hier können wir wohl nur frühzeitig eine Neuauflage unterbinden und versuchen, außerhalb des Plenums eine Lösung zu unterstützen.
  • Andere Dispute sind unglückliche Äußerungen von Bedürfnissen – die Menschen wären aber durchaus bereit, in eine Lösungsorientierung zu gehen. Hier können wir die „Nein, weil …“ umdrehen und fragen: Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie einverstanden sind, wenn …?

 

Beitrag posten auf:

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Show comment form