• Wenn eine Gruppe nach einer Sammlung von Ideen, nach einem Disput oder nach einem fruchtlosen Diskurs „hängt“, kann die Leitung oder – mit Erlaubnis der Gruppe – der/die ModeratorIn eine Synthese anbieten.
  • Die Ergebnisse der Gruppe werden aufgegriffen. Doch es kommt etwas dazu: Vielleicht ist es „nur“ die Einteilung der Ergebnisse in Kategorien, in einer Ordnung, die bereits Klarheit ermöglicht. 
  • Vielleicht ist es aber ein Modell / ein Konzept, das das bisherige Dilemma „transzendiert“, eine Umdeutung, die z.B. aus einem „Entweder-Oder“ ein „Sowohl-Als-Auch“ oder ein „Keines-Von-Beiden“ macht.
  • Gerade wenn diese Synthese von der Moderation kommt, ist es wichtig, dass sie „schwebend“ angeboten wird. Im Idealfall öffnet es Augen und ermöglicht weitergehende Möglichkeiten. Wenn die Gruppe den Synthese-Versuch nicht aufnimmt, hat sie immer „recht“: Entweder die Synthese ist falsch – oder es ist zumindest die falsche Form oder der falsche Zeitpunkt … loslassen und die Gruppe weiter auf der Suche begleiten!

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