• Ein Sinnspruch oder eben eine Frage, die vom Meister dem Schüler gegeben wird
  • Der Schüler soll den Sinn erfassen und dem Meister darlegen.
  • Die meisten Koans sind nicht verstandesmäßig zu lösen.
  • Ziel der Koan-Praxis ist die Erkenntnis der Nicht-Zweiheit: Man denkt so lange und angestrengt, bis man loslassen muss.
  • „Während du aus der Betäubung erwachst und wieder zu Atem kommst, ist es, wie wenn du Wasser trinkst und unmittelbar spürst, dass es kalt ist. Es wird eine unaussprechliche Wonne sein.“
  • Die Zenmeister unterschieden zwei Arten von Sätzen tote und lebendige. Als tot galten, die der logischen Zergliederung und Auflösung zugänglich waren, und als lebendig jene, die sich niemals auf ein festes Deutungsverfahren zurückführen ließen. Koans gehören zu der zweiten Art; den sie haben teil am ausweichenden und begrifflich unbestimmbaren Charakter des Lebens. Wenn also der Schüler auf den entscheidenden Punkt gelangt, wo das Koan sich jedem Begreifen unbedingt versagt, wird ihm zugleich klar, dass auch das Leben sich nie begreifen, besitzen oder zum Stillstand bringen lässt. (Watts, Vom Geist des Zen)

 

 

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