• Der Fragesteller ist nicht im eigentliche Sinne interessiert an der 

Antwort – er/sie will wissen, ob der Antwortende die richtige oder 

eine richtige Antwort geben kann

  • Prüfungsfragen können genau eine richtige Antwort haben oder ein Set aus richtigen Antworten (Multiple Choice); Prüfungsfragen können aber auch nach Verständnis und Interpretation, ja nach Innovation fragen: dann liegt es am Fragenden, die Qualität der Antwort zu beurteilen. Dabei ist zu hoffen, dass der Prüfende brilliante Antworten als solche erkennt und nicht als Unsinn abtut 
  • Von der Beantwortung macht der Fragesteller eine mehr oder weniger formale Beurteilung abhängig.
  • Prüfungsfragen können auch gewählt werden, um Gelerntes zu wiederholen – ohne Bewertung.
  • Außerhalb von Prüfungs-Settings haben Prüfungsfragen status-definierende Wirkung: Ich weiß etwas – und du bist eine Stufe niedriger – ich darf mich als „Lehrer“ aufspielen. Wenn man die Fragestellung akzeptiert – selbst wenn man die Antwort weiß – hat man auch den Status-Unterschied akzeptiert

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