Merkmale 

  • Wissen ist nicht absolut sondern vom Kontext abhängig. Erst wenn wir den Kontext besser verstehen, können wir das entsprechende Wissen nachvollziehen.
  • Je nach Kontext gibt es „Regeln“, wie man zu Wissen kommt – diese erhöhen die Glaubwürdigkeit von Standpunkten. Es wird zB „Ockhams Rasiermesser“ herangezogen - vereinfacht: Es gilt vorerst einmal die einfachste Erklärung.
  • Wissen ist immer subjektiv, weil es durch Wahrnehmungen und Interpretationen gefiltert ist.
  • Es gibt ein Interesse daran, Standpunkte und die ins Treffen geführten Beweise zu verstehen. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand etwas einfach nur behauptet oder ob jemand Fakten einbezieht, abwägt etc. - und doch bleibt jedenfalls die Offenheit.
  • Jeder hat seine eigene Wahrheit. Auch widersprüchliche Aussagen können legitim sein – auch solche, die meiner persönlichen Auffassung widersprechen. Dennoch sind automatisch alle Auffassungen gleich wahrscheinlich / richtig. Entscheidend ist, nach welchen Prinzipien das Wissen zustande kam und geprüft wurde.

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