• Im Gegensatz zum Unterbrechen will der Störefried gar nicht selbst sprechen
  • Zielgruppe des Unterbrechens kann der Sprecher oder das Publikum sein
  • Den Sprecher möchte man vor allem aus der Ruhe bringen, herbeiführen, dass er seinen Gesprächsfaden verliert
  • Vor dem Publikum möchte man den Sprecher und seine Aussagen untergraben.
    • Einerseits mit humorvollen / ironischen / sarkastischen Einwürfen lächerlich machen
    • Andererseits Argumente keinesfalls unwidersprochen stehen lassen. Die Zuhörer könnten glauben, dass man etwas zugibt, wenn man auf ein starkes Argument nicht sofort mit einem Zwischenruf reagiert.
  • Spezialfälle des Zwischenrufens: „Laute“ (Lachen, Seufzen, Stöhnen, …), Taferl, Gesten, …
  • Wird man selbst unterbrochen steht man immer vor der Frage: Worauf reagiere ich nicht (könnte als ein Zeichen der Schwäche gedeutet werden), worauf reagiere ich schon (und vor allem souverän) – um dem Zwischenruf gleich die Kraft zu nehmen?

Beitrag posten auf:

Submit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to Twitter
Show comment form