• Einerseits abwertende Begriffe, die Humor, Spott, Sarkasmus zum Ausdruck bringen. Diese Wortschöpfungen zielen vor allem auf das Publikum.
    • Der Getränkekonzern X ist mit seinen Geschäftspraktiken im Anbau von Rohstoffen kein Durstlöscher, sondern ein Arten-Auslöscher!
  • Andererseits Wortschöpfungen, die darauf ausgelegt sind, dass sie breit übernommen werden. In jeder Wortschöpfung stecken natürlich auch Wertungen, Vorannahmen und indirekte Aufforderungen. 
    • Ein Bankenrettungspaket meint vielleicht das gleiche Maßnahmenbündel wie eine nationale Sparguthabensicherung … nur klingt es gleich ganz anders ... 
  • In der Regel sind Wortschöpfungen Hauptwörter; man kann mit etwas Phantasie aber auch Zeitwörter oder Adjektive erfinden, am besten aus eindeutigen Eigennamen. 
  • Solche Wortschöpfungen sind ein mächtiges Mittel im Issue-Management: Gelingt es, aus „Null-Defizit“, „Soziale Treffsicherheit“, „Enkeltauglichkeit“ ein breites Thema zu machen?

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